Die Montagsfrage zum Dienstag

…heute dann doch mal am Montag! Verkehrte Welt, aber es ist Messe-Woche, da ist Chaos normal!

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Jeden Montag stellt Svenja vom Blog Buchfresserchen eine buchige Frage, für deren Beantwortung man dann die restliche Woche Zeit hat. Nun habe auch ich beschlossen mich dieser Aktion anzuschließen und die erste Frage für mich lautet:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares…macht ihr euch etwas daraus?

Zahlen. Das kleine Geheimnis der Bloggerwelt. Früher sagte ich mir immer, dass mir die Zahlen nicht wichtig sind. Dass ich das alles für mich selbst mache und es einfach schön ist, wenn es andere Leute anspricht. Im Kern habe ich diesen Grundgedanken auch nicht abgelegt, habe allerdings mittlerweile meine Ansprüche an mich selbst etwas geändert. Ich fordere von mir selbst mehr Qualität, meine Rezensionen haben alle mindestens 500 Worte, um bei Google auch erfasst zu werden und seit ich auf der Facebook- Seite des Blogs über 1000 Däumchen habe, habe ich das Gefühl, dass ich etwas richtig mache. Meine Blogstatistik befindet sich stetig im Aufschwung- je nach Aufwand, den ich in diesem Monat betreibe. Und das freut mich ungemein, denn durch eine wachsende Leserzahl steigt meist auch das Feedback und es macht mir so unheimlich viel Spaß mit meinen Lesern in Kontakt zu kommen. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, den ihr mir hinterlasst!

Sharing is caring ist nicht nur irgendein Spruch, den mal irgendein weiser Mensch rausgehauen hat. Es ist ein ziemlich großes Kompliment, wenn unsere Beiträge geteilt werden, denn für uns heißt das „Hey, ich finde deine Inhalte so gut und so lesenswert, dass ich will, dass Familie, Freunde, Bekannte das auch sehen können!“.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass jemand voller Überzeugung sagen kann, dass es ihm wirklich schnurzpiepegal ist, ob und wie viele Likes, Shares etc. er bekommt. Jeder von uns freut sich über Resonanz zu dem, was wir tun, denn für viele ist der eigene Blog nicht nur ein Hobby, sondern eine Herzensangelegenheit und es ist ein tolles Gefühl, wenn man sieht, dass andere das auch wertschätzen.


Wie stehen denn meine lieben Blogger-Kollegen zu diesem Thema? Und als Leser, macht ihr euch gern die Mühe Feedback zu hinterlassen?

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15 Kommentare zu “Die Montagsfrage zum Dienstag

  1. Immer wieder stoße ich auf Blogs, die sich wer weiß wie damit rühmen, wieviele Follower sie haben und das wird dann von ähnlich gelagerten Bloggern auch immer wieder ins Feld geführt, wenn die „besten“ Blogger gekürt werden… Ich sehe das eher so, ich habe nette Follower, nicht viele, aber diese lesen meine Artikel und sagen auch mal was dazu, nicht nur bei den Gewinnspielen. Diese Follower sind mir wichtig. Und nicht eine Wahnsinnszahl.

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    • Auch ein guter Aspekt, den du da ansprichst. Ich ärgere mich momentan wahnsinnig über „leere Follower“, die irgendwann mal kamen, evtl. sogar über ein Gewinnspiel, und geblieben sind, aber sich nie rühren. Dann hab ich auch lieber ein paar Menschen weniger, aber welche, die aktiv sind.

      Liebst, Rika

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      • Genau! Da hat man als Blogger nicht nur echtes Feedback, man kann auch mal wirklich diskutieren. Macht für mich mehr Sinn! Was nutzt mir auch diese Pseudovernetzung mit anderen Bloggern, die aber irgendwie sich gar nicht mit mir auseinandersetzen…

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  2. Huhu 🙂

    Das war bei mir am Anfang genauso. Ich erinnere mich, dass ich in der Startphase meines Blogs einen Artikel gelesen habe, der neuen Blogger_innen Mut machen sollte. Darin stand so etwas wie „Keine Bange, wenn die ersten Beiträge kein Feedback bringen. Bleib einfach dran, das kommt mit der Zeit“. Also habe ich versucht, meine Erwartungen ganz weit nach unten zu schrauben und nicht enttäuscht zu sein, wenn meine Rezensionen keine Likes etc. erhielten. Letztendlich ging es bei mir dann aber doch recht fix und ich wurde sehr herzlich in der bunten Welt der Buchblogger_innen willkommen geheißen. Heute ermahne ich mich immer noch, tief zu stapeln und keine wundersamen Klickzahlen zu erwarten, muss aber zugeben, dass mich eine Rezension ohne Likes oder ein Aktionsbeitrag ohne Kommentare schon arg enttäuschen würde. Positive Bestätigung ist einfach ein fabelhaftes Gefühl, das definitiv süchtig macht. Trotzdem würde ich mich niemals verbiegen, um höhere Klickzahlen zu generieren. Wenn gefällt, was ich schreibe, toll, wenn nicht, geht die Welt davon nicht unter. 😉

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    • Hey Elli,
      danke für den tollen Kommentar!
      Ich muss sagen, dass ich auch versuche immer möglichst wenig zu erwarten und mich dann einfach freue, wenn doch was bei rumkommt, aber immer klappt das nicht. Vor allem, wenn in einem Beitrag richtig viel Arbeit und Herzblut steckt und der so gar nicht angenommen wird, bin ich immer ziemlich geknickt. ^^ Aber auch damit muss man leben. Es ist halt einfach ein schönes Gefühl, wenn die Arbeit, die man sich macht, honoriert wird und das funktioniert bei uns ja nur über Likes, Kommentare und Sharing. 🙂
      Klar, ein Weltuntergang ist es nicht, wenn mal nichts kommt, aber es hinterlässt auch kein sonderlich positives Gefühl.

      Liebst, Rika 🙂

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  3. Huhu,
    an sich habe ich im Moment die gleiche Einstellung wie du zu beginn. Ich habe den Blog vor ungefähr einem Monat erst begonnen und das habe ich ja getan weil es mir Spaß macht und ich gerne daran arbeite. Was natürlich nicht heißt das ich keine Arbeit reinstecke, manchmal habe ich das Gefühl meine Rezensionen sind soogar zu lang.
    Da ich aber noch sehr in den Kinderschuhen stecke, freut es mich natürlich immer ungemein wenn ich einen neuen Follower habe der besonders viele Klicks. In den ersten Tagen hat mein Freund fast stündlich Updates bekommen (:
    Letzendlich finde ich aber das miteinander austauschen am schönsten.
    Liebe Grüße
    Lee.

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  4. Da sieht man’s mal wieder, wie blauäugig ich durch die Bloggosphäre stolpere. Ich wusste z. B. gar nicht, dass ein Beitrag mindestens 500 Worte haben muss, um bei Google erfasst zu werden. Wieder was gelernt 😉

    Über Feedback und Austausch freue ich mich natürlich auch, wer würde das nicht. Allerdings haben (vermutete) Lesererwartungen keinen Einfluss darauf, was ich lese und bespreche oder ob ich z. B. Gewinnspiele veranstalte oder eben nicht. Ich setze wie Du auf Qualität und dass ich die Bücher, die ich selbst gerne lese, mit so viel Begeisterung vorstelle, dass ich auch andere mitreissen kann.

    LG Gabi

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    • Ach Quatsch, liebe Gabi, das ist nicht blauäugig. Das sind einfach Dinge, die man nach fast 3 Jahren Blogerfahrung mitbekommt und von anderen lernt. 🙂

      So geht es mir auch. Ich lese, was ich lesen möchte. Egal, ob das Buch gerade erst rauskam oder schon „ein alter Hut“ ist. Hype-Bücher rezensiere ich übrigens kaum, wenn sie mir gut gefallen haben, weil ich mir jedes mal denke „Naja, gibt ja schon 100 gute Stimmen dazu!“. Man muss auch mal nur zum Spaß lesen. 🙂

      Liebst, Rika

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      • Ich verrate jetzt nicht, dass ich schon seit 7 Jahren blogge, ohne das gemerkt zu haben 😉

        Ich greife absichtlich auch mal zu einem gehypten Buch, musste aber feststellen, dass sie oft nicht das halten, was der überdimensionierte Werbefeldzug verspricht. Die werden dann zwar von mir schon rezensiert (mein Blog ist mein Lesearchiv, das heißt, ich rezensiere alles, was ich lese), aber wenn ich da doch mal auf die Statistik schiele, dann wird die Rezension zu einem Hype-Buch auch nur oft gelesen, so lange die Hypewelle rollt. Wenn schon viele Rezensionen existieren, interessiert es keinen mehr.
        Und da das richtige Timing abzupassen, ist mir schon wieder zu anstregend.

        LG Gabi

        Gefällt mir

  5. Ich habe auch erstmal nur für mich angefangen zu bloggen, merke aber jetzt schon, dass ich immer mehr auf die Statistik linse. 🙂 Es ist einfach schön, wenn ein Beitrag gemocht wird. Was bei mir leider oft noch fehlt, sind die Kommentare. Ich würde mich sehr freuen, wenn es bei mir noch lebendiger wird. Das schönste ist einfach der Austausch mit anderen Buchverrückten. 🙂 Es ist super, dass man bei WordPress so viele Gleichgesinnte entdecken kann.

    Liebe Grüße!

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