[Review] Benefit RollerLash vs. Benefit They’re real

Eeendlich gibt es von mir mal wieder ein Review zu lesen und zwar eins, das mir wirklich am Herzen liegt!

Ich bin ein absoluter Benefit– Fan und habe mich damals tierisch gefreut, als mein Mini- They’re real- Mascara in meiner ersten GlossyBox enthalten war. Schon ewig schlich ich im Douglas um das schöne Stück herum, doch der Preis schreckte mich immer wieder ab und so blieb er, wo er war und ich verzweifelte langsam vor mich hin. Dank einer lieben Tauschpartnerin konnte ich dann irgendwann doch die FullSize- Mascara ergattern und probierte sie sofort aus. Doch nur ein wenig später zog durch Zufall eben auch ihre Schwester die RollerLash ein und ich war hin- und hergerissen. Jetzt habe ich beide lange genug ausprobieren können, um euch einen ausgiebigen Vergleich präsentieren zu dürfen! Ring frei für die Benefit They’re real und die Benefit RollerLash! Schauen wir mal, wer das Rennen macht.

Benefit They're real- Mascara

Benefit They’re real- Mascara

Noch bevor die RollerLash für mich überhaupt in Frage kam, liebäugelte ich mit diesem Schmuckstück. Ich fand die Werbung so ansprechend und das Design der Mascara trifft einfach voll und ganz meinen Geschmack. Die Form allein macht für mich ganz schön was her und die Wirkung als sei die Verpackung verchromt, wirkt sehr hochwertig und edel. Für mich vom Äußeren einfach ein sehr stimmiges und ansprechendes Produkt, welches mich sofort in seinen Bann zog. Doch wie das immer so ist, zählt bei Kosmetik leider nicht (nur) die Hülle und deshalb schauen wir uns mal die inneren Werte dieses Schätzchens an:

Ein Blick auf die Bürste

Ein Blick auf die Bürste

Die Bürste selbst ist vollkommen gerade und über und über mit kleinen Plastikstacheln versehen, die die Wimpern aufgreifen, in Form bringen und von allen Seiten gut einfärben sollen. Mit der langen, geraden Seite sollte dies laut Hersteller mphelos zu bewerkstelligen sein, mit der Spitze soll man dann die Wimpern einfach nach oben biegen können, so dass man einen tollen Schwung hinbekommt und eine Wimpernzange überflüssig wird.

Ich persönlich fand die Stachelchen sehr unnachgiebig und man musste wirklich aufpassen nicht zu nah an den Wimpernkranz zu kommen, denn sie taten wirklich sehr weh, wenn es einem doch mal passierte. Das ist einer der Punkte, der mir eher negativ aufgefallen ist, doch ansonsten machte die Bürste ihren Job wirklich gut. Mit der Spitze gelang es ohne Probleme einzelne Wimpern noch etwas zu pushen, allerdings verklebten diese dann auch recht stark, da durch die Stacheln vorn ein Abstreifen der überschüssigen Farbe recht schwer war. Doch dazu mehr, denn jetzt möchte ich noch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen:

Laut Codecheck schneidet die Wimperntusche eher mäßig ab. Sie beinhaltet leider doch einige Stoffe, die Codecheck selbst als Rot, also schlecht, deklariert und mich stören vor allem die Paraffine. Dennoch kann ich darüber noch hinwegsehen, denn da ich mein Gesicht täglich reinige, denke ich nicht, dass mir die Mascara da große Probleme bereiten könnte.

Womit wir allerdings bei einem echten Problem der They’re real– Mascara wären, denn die Entfernung des Produkts von den Wimpern ist ein echtes Kunststück! Sie ist sehr, sehr hartnäckig, was auf der einen Seite für sie und ihre Haltbarkeit spricht, anderseits echte Verzweiflung hervorrufen kann. Bisher habe ich noch keinen Make up- Entferner gefunden, der mich beim Abschminken dieser Mascara wirklich zu 100% überzeugt hat. Da wird es demnächst wohl doch mal der passende Remover von Benefit selbst… Aber nun zum wirklich wichtigen Teil, dem Ergebnis!

Ein Tragebild

Ein Tragebild

Ich denke, dass man auf den Bildern zwei Problematiken der They’re real– Wimperntusche gut erkennen kann: Das ist zum einen das Verkleben der Wimpern, wenn man sie nach oben biegen will und zum anderen hinterlässt sie bei mir gern mal Flecken. Die kann man zwar schnell entfernen, allerdings ist es doch etwas nervig. Und nun Achtung – Luxusproblem! – die Mascara macht meine Wimpern so lang, dass ich damit gern mal Farbrückstände an den unmöglichsten Stellen habe und gerade vom unteren Wimpernkranz abends schwarze Schatten um die Augen habe. Daher ist sie für mich eher eine Mascara, die ich lieber für ein Abend- Make up verwende. Sie hält nämlich ansonsten, wie oben schon beschrieben, bombenfest und macht einen tollen, dramatischen Augenaufschlag.

Kommen wir nun zum zweiten Kandidaten, der RollerLash von Benefit!

Die RollerLash

Die RollerLash

Diese Mascara fand ich im Laden immer weniger ansprechend. Die Verpackung wirkte auf mich immer recht billig, was mich bei dem Preis (ca. 25€) eher abschreckte. Zwar ist die Schrift ganz schön, doch das schnöde, schwarze Plastikgehäuse sprach mich weniger an. Der Gummigriff, den ich ebenso wenig tol fand, stellte sich aber als wirklich genial heraus, denn durch ihn liegt die Mascara sehr gut in der Hand und man kann sie super auftragen!

Das Innenleben

Das Innenleben

Die Bürste dieser Mascara ist wesentlich kleiner und ein wenig gebogen. Sinn dahinter ist, dass die Bürste während des Auftragens nochmal mit einer Drehbewegung aus dem Handgelenk wirklich alle Wimpern greifen und nach oben biegen soll, so dass auch hier eine Wimpernzange überflüssig sein soll. Leider funktioniert das, zumindest bei mir, nicht so ganz und so benutze ich immer noch eine Zange, um die oberen Wimpern schön in Formzu biegen. das Bürstchen finde ich allerdings wesentlich angenehmer als bei der They’re real und so hat sich die RollerLash zu meiner Lieblingsmascara gemausert.

Auch von den Inhaltsstoffen her hat man hier weniger schlechte Stoffe verarbeitet, wobei aber auch sie nicht frei davon ist, laut Codecheck. Doch auch diese trage ich ja nun nicht ununterbrochen, so dass ich bisher keine negativen Auswirkungen feststellen konnte.

Das Entfernen der Wimperntusche geht um einiges schneller und müheloser, als bei der ersten vorgestellten Mascara, was ich sehr angenehm finde. Ein ewiges Reiben und Wischen kann man sich hier ersparen, ohne aber auf eine super Haltbarkeit verzichten zu müssen. Der Punkt geht also definitiv an die RollerLash!

Das Tragebild

Das Tragebild

Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Bürste die Wimpern wirklich toll trennt und definiert und schönes, aber nicht zu übertriebenes Volumen schenkt. Wo die They’re real auf Länge setzt, verdichtet die RollerLash optisch, was mir persönlich wichtiger ist, denn ich habe von Natur aus einfach schon recht lange Wimpern. Außerdem habe ich hier nicht das Problem, dass Flecken am Auge entstehen und auch von Schatten bleibe ich verschont, obwohl ich sie auch den ganzen Tag trage. Für mich ist diese Mascara perfekt für den Alltag, wenn es nicht zu doll, aber auch nicht zu unaufgeregt sein soll!

Mein Fazit fällt also für beide Mascaras durchaus prositiv aus, doch für den Alltag bevorzuge ich die RollerLash! Für meine langen Wimpern ist sie einfach perfekt, denn sie gibt Halt und Farbe, verdichtet ohne zu beschweren und hinterlässt dabei selbst nach Stunden keine störende Farbe an der Haut um das Auge herum.

Doch auch die They’re real ist für mich ein Nachkaufprodukt, weil sie vor allem abends oder zu besonderen Anlässen die Augen einfach perfekt in Szene setzt und weiteres Augen- Make up für mich überflüssig macht. Vom Preis her sind beide Mascaras mit ca. 25€ in der selben Liga und so hat man tatsächlich nur die Qual der Wahl zwischen Volumen und Länge.

Somit haben wir in diesem Match nun doch zwei Sieger, aber ich hoffe, dass euch mein Review trotzdem die Entscheidungsfindung erleichtern konnte!

Bis dahin, eure

Riklinde - Kopie

5 Kommentare zu “[Review] Benefit RollerLash vs. Benefit They’re real

  1. Pingback: [Unboxing] GlossyBox #6 Black & White Edition | Schwarzbuntgestreift

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