[Herzensangelegenheit] Warum ich blogge… oder auch: Ein Geständnis

Hallo ihr Lieben,

meine Stimmung ist heute mehr als bescheiden und irgendwie muss ich mir das nun doch mal von der Seele schreiben, denn so richtig weiß ich nicht wohin mit mir. Da hat man manchmal halt so Tage und ich schreibe dann eben gern.

Ich habe schon immer gern geschrieben. Früher in der Schule waren es Gedichte und kurze Geschichten, später ging ich zur Schülerzeitung, weil ich das Schreiben ernsthafter betreiben wollte. Das war eine wundervolle Zeit und ich habe es so gern gemacht! Ich schrieb dann nicht mehr nur noch vor mich hin, sondern hatte zum ersten mal Leser, die meine Mühen auch anerkannt haben. Immer wieder gab es Lob von Mitschülern und von Lehrern und was mich besonders stolz machte, von meinem Deutschlehrer. Er war recht streng, schenkte einem nichts, aber ich mochte ihn und von ihm gelobt zu werden war machte mich stolz.

Mein Entschluss war gefasst: Ich wollte Journalistin werden. Doch das Leben nimmt manchmal komische Bahnen und durch verschiedene Erfahrungsberichte wurde ich so furchtbar demotiviert, dass ich erst in die soziale Richtung ging und Germanistik nur im Nebenfach belegte. Und auch hier kam alles ein wenig anders, wenn ihr euch kurz an den Artikel zu meinem Pferd zurückerinnert.

Fast 2,5 Jahre habe ich kaum noch etwas geschrieben, versuchte mich an anderen Dingen, wie Backen oder Stricken, traf mich viel mit Freunden und verbrachte viel Zeit mit meinem Pferd. Als ich die Ausbildung anfing, blieb oft ohnehin kaum noch Zeit für andere Dinge, als meinem Honi. Doch seit November ist mein Pferdchen nicht mehr in meiner Nähe und meinen Freund sehe ich nur alle zwei Wochen am Wochenende. Meine Freunde sind zu weit weg, um abends nach der Arbeit noch vorbeizufahren und meine Eltern wohnen auch gute zwei Stunden entfernt. Kurz, ich fühle mich manchmal allein und weiß nichts mit mir anzufangen.

Dieser Blog liegt mir unheimlich am Herzen, weil ich wieder zu meinem alten Hobby gefunden habe und ich mehr denn je merke, wie sehr ich das Schreiben vermisst habe und immer noch liebe. Durch diese Seite habe ich mich in den ca. drei Monaten auch ein wenig verändert, denn ich bin zielstrebiger geworden, probiere neue Dinge aus und lebe hiermit einen meiner kleinen Träume. Und auch wenn das hier nicht der mega gehypte Superblog wird, bin ich jedem einzelnen Menschen, der diese Seite anklickt Tag für Tag aufs Neue dankbar. Ich freue mich über jedes Gefällt mir für die Artikel oder auf einer der sozialen Plattformen und nehme mir jeden Kommentar, ob positiv, negativ oder einfach zum Erfahrungsaustausch, sehr zu Herzen. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir durch meinen Kater auch aus der Ferne zuteil wird, dass er meine Artikel fleißig liket, mich bestärkt und mich in den Popo tritt, wenn es mal nicht so gut läuft.

Mir ist dieser Blog wichtig, weil ich dadurch das tun kann, was ich liebe und dabei so viele neue, wundervolle Menschen kennen lerne und mich weiterentwickel. Mir geht es nicht um Kopperationen oder darum hiermit reich zu werden. Ich will nur schreiben. Darum geht es mir und ich hoffe, dass dem einen oder anderen auffällt wie viel Herzblut in diesem Blog steckt. Hinter mir steht eine wundervolle Familie, großartige Freunde und in allererster Linie ein unglaublich toller Freund und allein des halb könnte ich mich glücklich schätzen. Doch nun habe ich auch noch eine bezaubernde Leserschaft hinter mir und so könnte es privat für mich kaum besser laufen.

Danke.

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Eure

-Riklinde

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2 Kommentare zu “[Herzensangelegenheit] Warum ich blogge… oder auch: Ein Geständnis

  1. Liebe Riklinde,
    sehr schöner, berührender Artikel. Mir geht es ähnlich. Schreiben macht mir Spaß! Ich habe es immer schon geliebt, schon in der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben. Heute denke ich auch manchmal, hätte ich damals was mit Schreiben gemacht. Das Leben geht seltsame Wege. Wie schön, dass es heutzutage Blogs gibt und wir uns einfach mit allem Möglichen auseinandersetzten können!

    Schreiben ist gut für die Seele. Es hilft, du kannst nachdenken. Mach weiter so mit deinem liebevoll gestalteten Blog.

    Lieben Gruß
    Renate

    Gefällt 2 Personen

    • Vielen lieben Dank für Deine lieben Worte! Schön jemanden zu finden, dem es mit dem Schreiben genauso geht und ich hoffe, dass es uns noch lange so viel Spaß machen wird!
      Liebste Grüße,
      Riklinde

      Gefällt mir

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