[Award] Liebster Award. schwarzbuntgestreift

Es ist Montag und heute tippe ich euch endlich meinen Beitrag zum Liebster Award!

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Meine Nominierung, welche zuckersüßerweise von einen wirklich tollen Blog namens Vogelfrei kam, ist schon gut drei Wochen her. Da mein Blog zum Zeitpunkt der Nominierung wirklich noch sehr klein und überschaubar war (und es auch immer noch ist!), kannte ich so viele kleinere Blogs, die ich wiederum nominieren könnte, gar nicht.

Doch fangen wir mal beim Anfang an. Hier also kurz die Regeln für Nominierte:

  1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  2. Beantworte alle 11 Fragen, die dir gestellt wurden
  3. Nominiere 11 weitere Blogs, die weniger als 200 Follower haben
  4. Denke dir selber 11 Fragen aus, die deine Nominierten beantworten müssen

Schritt 1 habe ich bereits ausgeführt und nun kommen wir zum zweiten. Mir flatterten ja schon die Ohren, also ich sie im März gelesen habe, aber ich hoffe ich kann sie euch bestens beantworten! Here we go:


1. Wieso hast du dich für diesen Blogtitel entschieden?


schwarzbuntgestreift ist ehrlich gesagt ein wenig abgekupfert. Ein lieber Bekannter hat eine Band, die sich Schwarzbund nennt und als ich nun so da saß und einen Namen gesucht habe, stolperte ich mal wieder über seine Facebook- Seite, dachte über den Namen nach und habe ihn dann in schwarzbunt umgewandelt. Das gestreift kam dann hinzu, weil ich Streifen schlicht und ergreifend mehr mag als Punkte.


2. Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Posts? Hast du eine Muse?


Meine Muse… Schwierige Frage. Mein Freund, der Kater, inspiriert mich sehr oft. In den Entwürfen sind einige Texte gespeichert, die auf Gedankenspielen mit und über ihn basieren, aber ich kann doch nicht wöchentlich einen Post darüber machen, wie toll mein Freund ist!

Er ist der Beste.

Er ist der Beste.

Ansonsten lasse ich mich gern von kleinen Dingen inspieren und schlendere daher gern einfach ein bisschen durch die Läden und durch die Stadt und schaue, was mir begegnet. Ich würde gern ein bisschen tiefsinniger schreiben, habe dazu auch die Ideen, aber momentan habe ich noch Hemmungen meine Gedanken so offen preis zu geben. Das positive Feedback, was ich aber momentan bekomme, bestärkt mich immer mehr mal etwas zu wagen. Also vielleicht gibt es Riklinde demnächst philosophierend.


3. Hast du neben dem Blog noch andere Hobbys?


Was ich hier noch nicht erwähnt hatte ist, dass ich ein Pferd besitze. Das Reiten war bis zum letzten Winter eins meiner größten Hobbys. Weshalb es nicht mehr so ist, werde ich bals in einem Extra-Post erklären. Da ich also damit aufgehört habe, mache ich momentan keinen Sport.

Meine große Liebe auf vier Beinen

Meine große Liebe auf vier Beinen

Allerdings habe ich das Stricken noch nicht aufgegeben, ich lese gern (auch wenn mir oft die Ruhe und die Zeit fehlen) und ich liebe es zu reisen! Da ist es vollkommen egal, ob ich dabei in Deutschlands Grenzen bleibe oder hinaus in die Welt ziehe. Neue Plätze und Orte zu entdecken, ist einfach toll!


4. Wer steckt hinter deinem Blog und was sollte man unbedingt über dich wissen?


Was man über Riklinde wissen sollte… Puh, gute Frage!

Ich beantworte diese Frage jetzt tatsächlich zuletzt, da es mir wirklich schwer fällt hierfür eine Antwort zu finden.

Riklinde ist eigentlich Rika und Rika ist 24 Jahre alt. Sie ist ein Mädchen, das ihren Weg noch nicht gänzlich gefunden hat, aber eine Ahnung hat, in welche Richtung es gehen soll. Sie ist ungern allein, was es für sie selbst sehr faszinierend macht, dass sie es seit über elf Monaten schafft eine wirklich wunderbare Fernbeziehung zu führen. Allerdings weiß sie auch, dass es sich für diesen Menschen einfach sowas von verdammt nochmal lohnt.

Sie ist impulsiv und aufbrausend, aber genauso liebevoll und hat ihren Kopf manchmal in den Wolken. Manchmal trifft sie unüberlegte Entscheidungen, doch jede Entscheidung hat sie an genau diesen Punkt gebracht und damit ist sie für den Moment zufrieden. Für den Moment, weil sie weiß, dass das nicht alles gewesen sein wird.

Sie ist lebensfroh und loyal, aber genießt es manchmal einfach nur zu meckern. Und dann zetert sie und schimpft auf all das, was sie nervt und jammert und beschwert sich, aber sie weiß, dass sie es gut getroffen hat und hofft, dass sie das allen, denen sie das verdankt auch gut genug zeigen kann.


5. Wieso hast du mit dem Bloggen angefangen?


Nun, eigentlich gibt es dafür zwei Gründe. Zum einen liebe ich das Schreiben und ich wollte immer ein Buch oder eine Geschichte schreiben. Doch, ich bin ehrlich, mir fehlt die Ausdauer dazu. Mir kommen dann tausend Ideen dazwischen, die ich so schnell alle gar nicht einbringen kann und irgendwann fühle ich mich dann von mir selbst überrannt und verliere die Lust an der Sache. Bei einem Blog kann ich meine Ideen immer wieder neu einbringen und mich neu inspieren lassen und jeder Gedanke, den ich niederschreiben möchte, findet eben die Beachtung, die er meiner Meinung nach auch verdient.

Der zweite Grund ist mein Freund. Der Herr zockt liebend gern und kam dann auf die Idee mit dem Streamen anzufangen. Da er aber momentan im Studium und in seinem Nebenjob mehr als genug zu tun hat und seine Internetleitung dafür kaum ausreicht, wurde dieser Plan erstmal auf Eis gelegt. Als wir dann aber so rumgesponnen haben, kam eben auch der Gedanke, dass ich dann mit dem Bloggen anfangen könnte. Gesagt, getan und schwarzbuntgestreift war geboren!


6. Was möchtest du auf jeden Fall noch erleben?


Einmal in meinem Leben möchte ich gern einen Strandausritt machen und durch die seichten Wellen galoppieren. So wie im Film, am besten noch bei Sonnenuntergang und die Gischt spritzt hoch und man spürt den Wind und… ja, genau so würde ich das zu gern erleben.

Solche richtig großen Wünsche und Ziele habe ich momentan allerdings nicht so wirklich. Für einige sind meine Hoffnungen eher belanglos oder sagen wir lieber alltäglich, denn vor allem sehne ich den Tag herbei, andem der Kater und ich eine gemeinsame Klingel und einen gemeinsamen Briefkasten haben. Oder den Tag, an dem er um meine Hand anhält. Oder den Tag, an dem ich „Ja!“ zu einem gemeinsamen Leben und einem gemeinsamen Namen sage.

Viele meiner Träume hängen mit ihm zusammen, weil sich mit ihm der eigentlich wichtigste Wunsch schon erfüllt hat: geliebt zu werden.

Und das klingt für euch bestimmt furchtbar kitschig, aber lasst euch gesagt sein, dass ich hier gerade wirklich mit Pipi in den Augen sitze und euch das tippe.


7. Liest du regelmäßig andere Blogs?


Natürlich! Ich habe in den letzten zwei Monaten wie wild größere und kleinere Blogs gesucht, besucht und gelesen, denn vor allem das Vernetzen ist beim Bloggen unheimlich wichtig. Deshalb finde ich die Idee des Liebster Awards auch so toll, denn hier können kleinere, unbekanntere Blogs neue Leser finden.

Am liebsten verfolge ich andere Blogger übrigens bei Instagram oder direkt hier bei WordPress. Auch die hunderte von Facebook- Gruppen sind klasse, um neue Leute kennen zu lernen und auf ihre Artikel aufmerksam zu werden. Es ist manchmal wirklich schade, was man für Perlen entdeckt, die aber gar nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.


8. In welcher Epoche würdest du gerne leben, wenn du durch die Zeit reisen könntest?


Ich weiß ganz genau, dass der Kater, wenn er diese Frage liest „Mittelalter!“ brüllen wird! Doch da ich immer noch ein Mädchen bin und das weibliche Geschlecht zu der Zeit einen wohl eher schlechten Stand hatte, würde ich gar nicht so weit in der Zeit zurückreisen und gern im Amerika oder England der 50er Jahre leben. Nicht nur der Kleidungsstil, auch die Entwicklung der Rolle der Frau ab dieser Zeit, fesselt mich immer wieder. Auch als ich jünger war fand ich die Suffragetten- Bewegung der 20er und überhaupt die Rolle der Frau im Wandel der Zeiten sehr interessant. Schade, dass das Thema im Unterricht zu kurz kam.

Ganz widersprechen kann ich meinem Freund allerdings nicht. Die rauen Zeiten des Rittertums und Könige und ihren Burgfräuleins lässt mich nicht wirklich kalt. Ich glaube zwar, dass das Leben mit vielen Entbährlichenkeiten verbunden war, andererseits kann man das ja auch nur aus heutiger Sicht beurteilen. Vielleicht war es gar nicht so furchtbar? Obwohl ich zumindest unsere Kanalisation sehr vermissen würde. 😉


9. Was war das außergewöhnlichste, das du bisher gemacht hast?


Ich habe mich selten so langweilig gefühlt, wie in diesem Augenblick. Was soll man denn darauf antworten? Für mich persönlich ist es wohl der Tatbestand, dass ich mir während meines Studiums ohne nennenswertes Einkommen ein Pferd gekauft habe. Ich glaube das tut man nicht jeden Tag und ist auch sonst für viele andere nicht der richtige Weg. Ich würde das auch ehrlich gesagt niemals jemanden empfehlen. Trotzdem haben wir es geschafft!


10. Welche ist deine liebste fiktive Figur?


Just in diesem Moment wird mir bewusst, dass alle meine Lieblingsfigure praktisch genau das Gegenteil von mir ist. Ich bin ein riesen Fan von Amy bzw. Sailor Merkus aus Sailor Moon. Es ist absolut bewunderswert wie strebsam, koordiniert, diszipliniert und klug sie ist. So bin ich überhaupt nicht. Mir muss man oft ziemlich doll in den Popo treten, damit ich ihn hoch bekomme und ohne meinen Timer wäre ich aufgeschmissen. Riklinde outet sich hiermit als absoluter Schuselkopf!

Welche Figur ich auch sehr mag und die mir, denke ich zumindest, ein bisschen ähnlicher ist, ist Belle aus Die Schöne und das Biest. Sie ist ein Träumerle, will die Welt sehen und vergräbt sich in ihren Büchern. Das passt schon mal ganz gut zu mir. Außerdem ist sie fürsorglich und ich bewundere ihre Bereitschaft sich für andere aufzuopfern. Nur fraglich, ob das außerhalb der Disney-Welt nicht ausgenutzt werden würde, aber das ist ja wieder ein anderes Thema.


11. Was bedeutet es für dich wirklich frei (vogelfrei) zu sein?


Mit einem Pferd, einem Kumpel und Weggefährten über die Wiesen zu galoppieren, ließ mich immer erahnen, was Freiheit bedeutet. In diesen Momenten schaltet dein Kopf aus, du spürst den Wind und fliegst praktisch! Aber Freiheit in der heutigen Gesellschaft zu definieren, fällt mir gerade sehr schwer. Man ist halt frei in seinen Entscheidungen. Gehe ich zum Studieren hierhin oder dorthin? Welchen Beruf möchte ich später mal ergreifen? Man kann frei wählen, wen man heiratet oder ob man lieber allein bleiben möchte. Und trotzdem sind wir immer irgendwie gebunden. Passt das Geld nicht, kann ich mir meine Wünsche nicht erfüllen. Bin ich verheiratet, kann (naja, können schon, aber das ist auch wieder eine andere Frage) ich nicht einfach meine Tasche packen und um die Welt reisen.

Ich denke, dass wir unsere Entscheidungen allein treffen können, ist schon ein großes Stück Freiheit, aber da ist auch ein goldener Käfig. Fraglich, ob es echte Freiheit überhaupt noch gibt.


Das war – ohne Mist – anstrengender als gedacht. Trotzdem hoffe ich, dass ihr zufrieden mit meinen Antworten seid und ihr einen tieferen Einblick hinter die Kulissen von schwarzbuntgestreift erhaschen konntet.

Nun meine 11 Fragen:

  1. Wenn du einen Tag lang ein Tier sein könntest, welches wäre es und warum?
  2. Welchen Ort magst du auf der ganzen Welt am allerwenigsten?
  3. Was wünschst du dir für deinen Blog, welchen Traum hast du für ihn?
  4. Auf was könntest du im Leben niemals verzichten?
  5. Welcher ist dein aktueller Lieblingsblog?
  6. Die berühtem 3 Wünsche: Welche wären deine?
  7. Wo findest du die Ideen für deine Artikel?
  8. Mit welche berühmte Person, egal, ob tot oder lebendig, würdest du gern mal den Tag verbringen?
  9. Welches Ziel möchtest du im Leben unbedingt erreichen?
  10. Welche Stadt muss man unbedingt gesehen haben?
  11. Was wolltest du deinen Lesern schon immer mitteilen?

Fertig! Mit dem Artikeln und den Nerven! Ach nee! Halt, stopp! Ich muss ja noch nominieren! Um Gottes Willen, ich tippe an diesem Artikel jetzt schon seit über drei Stunden…

Also, meine Lieben, ihr habt als nächstes das Vergnügen:

Anna Laska

Fräulein Lorbeer

Leider bekomme ich die 11 Blogs nicht (mal annährend…) zusammen, doch die zwei gehören aktuell zu meinen Lieblingsblogs und daher reiche ich den Heiligen Gral (ähm…) nun an sie weiter.

Habt viel Spaß, Mädels und allen anderen nun eine gute Nacht. 🙂

Eure

-Riklinde

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